Schnitt und Dreharbeiten in Breidingsgarten

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Diese Woche gingen die Arbeiten auf der Obstwiese des Breidingsgartens in Soltau richtig los.

Der erste Schritt war die Nummerierung der Bäume mit Metallplaketten. Ohne eine solche Nummerierung würde man sonst einzelne Bäume in dem großen unübersichtlichen Bestand nur schwer wieder finden.

 

 

 

 

Anschließend habe ich die ersten mittelalten Bäume geschnitten. Sie sind etwa zwanzig bis dreißig Jahre alt, es ist also noch möglich, ihnen durch einen intelligenten Schnitt eine halbwegs gute Kronenform zu verpassen, die auf Dauer Bestand hat. Mittelfristig werden diese ‚halbwüchsigen‘ Bäume das Gerüst der Obstwiese bilden, wenn die älteren Bäume nach und nach ausfallen. Deren Ende ist leider schon abzusehen, weil die meisten von ihnen wegen zu großer Schnittwunden am Stamm und an Leitästen bedenkliche Faulstellen und Hohlräume haben. Schade um die alten Riesen!

 

Am Donnerstag war schließlich ein Filmteam für den NDR vor Ort. Hintergrund ist, dass die Pflege des Breidingsgartens und besonders auch der Obstwiese von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert werden. Bei einer der nächsten Sendungen von ‚Bingo – die Umweltlotterie‚ sollen die Arbeiten nun vorgestellt werden (voraussichtlich am Sonntag, den 21. Januar um 17 Uhr auf N3). Mit vor Ort waren neben einer Abordnung des Vereins ‚Breidings Garten‘ die Moderatorin Jule Gölshausen und die Journalistin Frigge Mehring. Solche Dreharbeiten mit endlosen Wiederholung und diversen Kameraeinstellungen kommen einem endlos vor! Spaß hat’s trotzdem gemacht.